"Die Stadtverwaltung braucht eine Neuausrichtung."

Robert Langer

In den letzten 20 Jahren ist Ostfildern um 10.000 Einwohner gewachsen. Nun sollen weitere dazukommen.

Die Infrastruktur hat sich in der gleichen Zeit verschlechtert. Nicht das die steigenden Einwohnerzahlen, mehr Verkehr verursachen. Es wurden auch Entscheidungen gefällt, den Verkehr verstärkt über die Knotenpunkte des Scharnhauser Park und Nellingen zu leiten. Seit etwa 15 Jahren können wir uns nun durch stetig steigenden Stau zwängen. Und das nur weil weitere Neubaugebiete unzureichend in die Straßenführung eingefügt werden.
 
Die Infrastruktur muss mit der Stadt wachsen.
 
Denn mit zunehmender Bevölkerung wächst auch die Zahl der Probleme, mit denen wir zu kämpfen haben: überfüllte Straßen, ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Ressourcenknappheit, logistische Engpässe sowie Luft- und Umweltverschmutzung beschreiben nur einen Teil der aktuellen und kommenden Herausforderungen.
 
Der Kostendruck steigt weiter und zu geringe Investitionen in die Infrastruktur sorgen für einen immer größer werdenden Investitionsstau. Die unzureichende Planung bei den Schulsanierungen, kritischen Baugebiete (Ob der Halde und Parksiedlung) und der Neubau der Halle 1 belastet die zukünftige Finanzplanung extrem.

Zu viele Großprojekte, laufende Projekte sowie Baukostensteigerungen setzen die Fachbereiche der Stadtverwaltung unter Druck. Kurzfristig wird der Haushaltsplan wieder irgendwie positiv abgeschlossen, langfristig steckt Ostfildern in einem Dilemma. Die neu erschlossenen Baugebiete müssen zukünftig intakt gehalten werden. Kanalisation, Ampeln, Straßen und vieles mehr. Doch wir haben jetzt schon keine Luft für unerwartete Kosten oder sinkende Einnahmen.

Als nächsten können wir jedenfalls damit rechnen, dass irgendein Projekt “verschoben”  wird.
 
Das alles passiert in einer Zeit, in der wir die Kosten für Bürger*innen und Unternehmen senken müssen.
 
Wir haben die höchsten Betreuungskosten für unsere Kinder und auch unsere Unternehmen in Ostfildern leiden unter dem höchsten Gewerbesteuer Hebesatz im Kreis.
 
Jetzt wo unsere Wirtschaft im Umbruch ist und einige Unternehmen schon Ihre Tätigkeit beenden müssen, braucht unsere Stadtverwaltung dringend eine Neuausrichtung.
 
Betreuungskosten und Hebesatz der Gewerbesteuer langfristig reduzieren.
 
Kostenreduzierung für Bürger und Unternehmen bedeutet im ersten Schritt Einbußen für den städtischen Haushalt. Die Einbußen kommen jedoch auch wenn wir die Kosten nicht senken. Das ist garantiert.
 
Hier hilft nur eine intelligente und nachhaltige Stadtentwicklung. Durchgängige Mobilitätskonzepte, Verwaltungsvorgänge digitalisieren und eigene Energienetze ausbauen. Dabei spielt die Lebensqualität eine übergeordnete Rolle. Wohnblöcke mit Hochhaus-Charakter oder Punkthäuser sind zu vermeiden und müssen in das Stadtbild passen. Denn jedes dieser Häuser bedeutet erhöhter Schattenwurf, Abbremsung der Luftbewegung und gestörte Sichtachsen. Gesunder Wachstum muss mit Ein- und Mehrfamilienhäuser abgedeckt werden, die in das Stadtbild passen.
 
Nein zu weiterem "Urbanen" bauen in Ostfildern.
 
Die Infrastruktur, Kinderbetreuung und Schulen leiden jetzt schon an einer mangelnder Entwicklung. Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung gehören hier ebenso dazu wie das zunutze machen des Wissens- und Erfahrungsschatz der Bevölkerung. Eine Bürgerbeteiligung beginnt schon sehr früh. Zum Beispiel vor der Architektenauswahl.
Wer nach Ostfildern zieht oder schon immer wohnt, weiß das er mit erhöhen Fluglärm rechnen muss. Zusätzliche Lärmquellen sind zu vermeiden oder gering zu halten.
 
Dennoch steigt die Fluglärmentwicklung kontinuierlich an. Dies liegt daran die steigenden Schall-Emissionen auf andere Gebiete umgeleitet werden. Besser ist bestehende Ruhezonen und Zeiten zu erhalten.
 
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