Neubaugebiete in Ostfildern.

Die aktuelle Strategie, die Einnahmen für den Haushalt durch weitere Neubaugebiete zu kompensieren, ist falsch. Auch die Ideologie „Bezahlbares Wohnen“ dadurch zu gewährleisten, ist falsch.

Neubaugebiete erfordern für ihre Errichtung entsprechender Infrastrukturen wie z.B. Straßen und netzgebundener Infrastrukturen sowie die Ausweitung von Schulen oder Kindergärten, während innerorts vorhandene Infrastruktur suboptimal ausgenutzt wird. Zahlreiche Experten empfehlen den Kommunen deshalb einhellig, sich vorrangig auf die Innenentwicklung und Bestandssanierung zu konzentrieren statt weitere Neubaugebiete „auf der Grünen Wiese“ zu erschließen.

Die Fachwelt ist sich einig, dass die Zunahme der Siedlungsfläche pro Kopf zu ständig steigenden Infrastrukturkosten bei den Kommunen führt.

Wir müssen dringend die bestehende Infrastruktur verbessern, benötigte Kapazitäten in den Schulen und Kindergärten vorhalten. Keine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer auf lange Sicht und maßvolles Bevölkerungswachstum im Siedlungsbestand planen!


Die Stadtverwaltung sagt „diese Container sind gleich“.

Nun, tatsächlich wird das Blechkonstrukt sicherlich gleich sein. Doch folgende Unterschiede sind vorhanden:

Links: Klimaanlage
Rechts: Heizung

Links: Umfangreicher Schallschutz
Rechts: Geringer Schallschutz

Links: Wasseranschluss
Rechts: Kein Wasseranschluss

Links: Abstellräume
Rechts: Keine Abstellräume

Links: Toiletten
Rechts: Keine Toiletten

Links: ca. 20 m von der GMS entfernt
Rechts: ca. 100 m von der GMS entfernt

Es gibt sicherlich noch weitere Unterschiede und die Container sind auch bestimmt für - kurzfristige - Nutzung akzeptabel. Die Container (rechts) mehrere Jahre für Schulunterricht einzuplanen, ist inakzeptabel. Wieso die Stadtverwaltung dennoch „die Container sind gleich“ kommuniziert ist schwer verständlich.

Großartig ist das sicher nicht.


Dynamische Anzeigetafeln für Ostfildern.

12 neue Anzeigetafeln für die Bushaltestellen in Ostfildern.

Digitale Anzeigetafeln sind ein gutes Mittel für leichtere Orientierung der Busverbindungen. Die Zeiten werden in Echtzeit übermittelt und der Fahrgast erhält exakte Daten. 
Die Mobilität der Einwohner wird dadurch jedoch nicht besser.

Jetzt werden mehrere tausend Euro investiert, jährliche Unterhaltungskosten kommen oben drauf.

Warum nimmt man nicht das Geld und investiert in ein City-Ticket. Ein monetärer Anreiz könnte Pendler, Rentner, Jugendliche und am Ende vielleicht mehr Bürger zur Nutzung von Bus und Bahn bewegen.

Dynamische Anzeigetafeln sind gut.
Großartig ist etwas anderes, Herr Bolay.


Der Umbau der Hindenburgstrasse bringt einen Mehrwert für Ostfildern-Nellingen.

Die Hindenburgstrasse in Ostfildern-Nellingen leidet seit Jahren an mangelnder Struktur und in Hauptverkehrszeiten an unendlichen Stau. Bei dem Umbauvorhaben wurde an vieles gedacht. Das Stadtbild wird besser. An Barrierefreiheit wurde gedacht. Doch die Infrastruktur wird kein Stück besser. Eine Bürgerbefragung verdeutlichte das die Menschen im Ort vor allem durch den Verkehr belastet werden. Der Umbau bringt insbesondere hier keinerlei Entlastung. Der Verkehr wird hier vermutlich flüssiger, der Stau selbst wird dennoch nur in die Esslinger-Strasse, Denkendorfer-Strasse, sowie Ludwig-Jahn-Strasse verschoben. Eine wirkliche Verbesserungen der Infrastruktur gibt es nicht.

Etwa 8.000 Fahrzeuge werden in der Ludwig-Jahnstrasse erwartet.

Der Kreisverkehr wird sich ähnlich wie im Scharnhausnerpark verhalten.

Eine Umgehungsstraße ist aktuell nicht in Planung.

Bürger sollen "erst mal abwarten" wie sich der Verkehr entwickelt. 

Herr Bolay, sie haben gutes geschaffen. Großartig ist etwas anderes.


Raumnotstand an der Erich Kästner-Schule.

Die Gemeinschaftsschule ist im Schuljahr 2019/2020 zu "klein". Aktuelle Bilanz: -25 Räume. Zusätzlich erfreut sich die Gemeinschaftsschule sowie das OHG und HHG einer hohen Nachfrage. 

Die Stadtverwaltung (OB Bolay) wird dafür verantwortlich sein, dass Kinder einen großen Teil Ihrer Schulzeit in  Containern*  verbringen. Wir leben in Baden-Württemberg, Ostfildern. Eine der stärksten Regionen Deutschlands und bekommen keine angemessene Lösung hin.

*Die Container sind am Campus mit unterschiedlichen Einrichtungen ausgestattet. Die "guten" haben Schallschutz, Toiletten, fliesend Wasser, Abstellräume. Die anderen haben dies nicht. Dennoch sollen Schüler hier dauerhaft einquartiert werden.  


Schwaben Hornets verkünden Rückzug aus der 1. Liga

Mit dem Abschied aus der 1.Liga, wird die Entscheidung vom 27.02.2019 (Neubau der Sporthalle 1, mit einer Zuschauerkapazität von 750 Sitzplätzen und 200 Stehplätze) nun in Frage gestellt. Der aktuelle Gemeinderat wird am 15.05.2019 den bisherigen Beschluss, erneut prüfen. 

Das Bauvorhaben in seiner Zeitschiene zu prüfen. Die am Nachbargelände angesiedelte Erich-Kästner-Schule benötigt dringend mehr Räume. Der Neubau oder die Erweiterung ist auf dem Gelände der jetzigen „Halle 1“ geplant. Das könnte vorgezogen werden, da hier eine höhere Dringlichkeit besteht. Die Schwaben Hornets können die Zeit in anderen Sporthallen von Ostfildern überbrücken und Ihren wiederaufstieg planen.


Die neue Sporthalle 1 kommt.

Am 27.02.2019 beschloss der Gemeinderat für den Neubau der Sporthalle 1, mit einer Zuschauerkapazität von 950 Zuschauern (750 Sitzplätzen und 200 Stehplätze).

Dabei soll ein teilbarer Mehrzweckraum von mindestens 100 qm eingeplant werden.


Neubaugebiet "Ob der Halde" in Scharnhausen.

Ca. 100 Wohneinheiten werden am Areal „Ob der Halde“ an der Jahnstraße im Ostfildener Stadtteil Scharnhausen entstehen. Die Planung beinhaltet wieder zuwenige Parkplätze. Die Anwohner sollen scheinbar dazu animiert werden. alternative Beförderungsmittel zu nutzen. 

Ich wünsche mir, alternative Mobilitäts-Angebote für die Bürger in Ostfildern. Möglichkeiten gibt es genug.


Sanierung zweier Gymnasien und der Realschule.

Die Sanierung der Gymnasien (OHG und HHG) kostet 33,5 Millionen Euro. Dazu kommen noch weitere 8,3 Millionen für die Realschule. 

Dennoch fehlen neuen Schülern die Perspektive in Ostfildern. Obwohl eine so umfangreiche Sanierung umgesetzt wird, gibt es keine zusätzlichen Räume. Diese werden jedoch schon jetzt dringend benötigt. 


Stadtverwaltung schätzt Interimslösungen falsch ein.

Die Gemeinschaftsschule wird um die langfristige Nutzung der Container nicht herumkommen. Es gibt im normalen Schulbetrieb einfach keinen Platz mehr. Und das obwohl hier noch gar nicht "Saniert" wird. 
Der Oberbürgermeister Christof Bolay hät die Interimslösungen der Realschule und der Gymnasien hier für vergleichbar und es erschließe ihm nicht, weshalb dies „bei der Gemeinschaftsschule von vorne herein ausgeschlossen sein soll“. 

Doch die Klassen der Realschule benötigen die Container immer im Wechsel. Somit werden diese Container nur ca. 8 Wochen für den Unterricht der jeweiligen Klassen benötigt. Die Klassen nutzen danach Ihre sanierten Zimmer wieder. 

Die Gemeinschaftsschule soll diese Container als Dauerlösung über mehrere Jahre nutzen. Das hat mit "Interim" nicht wirklich viel zutun.

  • Impressum

    Inhaltlich Verantwortlicher gem. § 55 II RStV:
    Robert Langer
    Ludwig-Jahn-Strasse 70
    73760 Ostfildern
     
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!